Das Hessische Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung (HKFB) hat eine neue Leiterin. Alexandra Habdank ist studierte Politikwissenschaftlerin und war vor ihrem Wechsel ins HKFB als Journalistin bei verschiedenen Verlagen tätig, zuletzt als Redaktionsleiterin beim Deutschen Fachverlag. Als Angehörige kennt Habdank die speziellen Herausforderungen, mit denen Frauen mit Behinderungen im Alltag konfrontiert sind.
In ihrer neuen Rolle will sie neben der politischen und fachlichen Lobbyarbeit die Öffentlichkeitsarbeit des HKFB weiter stärken. „Frauen mit Behinderung sind leider trotz aller Bemühungen um Inklusion nach wie vor von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Es ist mir ein großes Anliegen, dass sich ihre Lebensbedingungen weiter verbessern. Mit dem HKFB möchte ich die Interessen von Frauen mit Behinderung vertreten und sichtbarer machen“, sagt Habdank.
Habdank folgt auf Rita Schroll, die das HKFB nach mehr als 22 Jahren verlassen hat, um sich beruflich neu zu orientieren.
„Frauen mit Behinderungen benötigen besonderen Schutz und besondere Unterstützung. Sie sind häufiger als andere Diskriminierung ausgesetzt. Mit dem Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderungen existiert für sie in Hessen eine Anlauf- und Beratungsstelle, die auch bundesweit Ansehen genießt und die seit vielen Jahren durch das Land gefördert wird. Denn der Kampf gegen Diskriminierung ist uns als Landesregierung und mir persönlich ein wichtiges Anliegen“, führt die hessische Sozialministerin Heike Hofmann aus.
„Wir freuen uns, dass wir mit Alexandra Habdank eine neue Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung gewonnen haben, die das Projekt zukunftsorientiert weiterentwickeln und damit einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen mit Behinderung leisten wird. Mit ihrer journalistischen und inhaltlichen Expertise wird sie dazu beitragen, dass Frauen mit Behinderung in Hessen noch mehr gehört werden“, fügt Dr. Yasmin Alinaghi, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Hessen hinzu.